Der Rotklee (Trifolium pratense)

Pflanzenportrait Rotklee
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Der Rotklee (Trifolium pratense)

Klee ist weit verbreitet und zählt dank seiner charakteristischen Blätter wohl zu den bekanntesten Pflanzen. Dass die Blüten ein umfangreiches Heilpotenzial bieten, wissen jedoch nur wenige. Oft wachsen die besten Heilkräuter vor unserer Haustür und wir beachten sie kaum! Rotklee wird vor allem zur Behandlung von Wechseljahresbeschwerden eingesetzt, hat aber noch viele weitere Anwendungsbereiche.

Im Rotklee sind pflanzliche Hormone, sogenannte Phytohormone, enthalten. Diese ähneln dem menschlichen Hormon Östrogen und heißen daher auch Phytoöstrogene. Sie können unseren Hormonspiegel ausgleichen und helfen deshalb sowohl bei Östrogenmangel als auch bei einem Östrogenüberschuss.

Auf diese Weise unterstützt Rotklee die Linderung von Hitzewallungen und anderen Wechseljahresbeschwerden, er kann den Menstruationszyklus regeln und Regelbeschwerden entgegenwirken. Darüber hinaus schützen Phytohormone die Zellen und können einem Knochenabbau in fortgeschrittenem Alter vorbeugen.

Zur gezielten Anwendung von Rotklee gibt es mittlerweile viele Nahrungsergänzungsmittel im Handel. Du kannst ihn aber genauso gut regelmäßig in deinen Speiseplan einbauen und als Tee trinken. In getrockneter Form sind die feinen Blüten das ganze Jahr über nutzbar.

Hautpflege:

Die Isoflavone des Rotklees kannst du aber auch für die Hautpflege verwenden. Cremes und Salben mit Rotklee wirken der Hautalterung entgegen. Rotkleeblüten erhöhen die Wasserspeicherkapazität der Hautzellen, was zur Minderung von Falten führt. Wenn du diese Eigenschaften nutzen möchtest, kannst du sehr leicht dein eigenes Rotkleeöl oder eine Creme herstellen.